Emotionales Essen

omar-t.de Personal Trainer München - Emotionales Essen

Ein viel zu unterschätzter Grund warum viele zunehmen ist emotionales Essen. Fühlt man sich schlecht oder gelangweilt, fangen viele an unkontrolliert zu essen um damit einem negativen Gefühl zu entfliehen. Dabei spielen verschiedenste Ursachen eine Rolle, aber fast nie ist es den Betroffenen anfangs klar, dass eben genau das emotionale Essen mit der größte Fehler ist, den sie begehen.

Wer die Ursache nicht erkennt, kann sie nicht ändern. Natürlich ist es nicht leicht in einer Krise auf Ursachenforschung zu gehen. Man möchte sich lieber zurückziehen, fühlt sich schlecht und sucht Trost. Aber wenn sich der Auslöser zeitlich immer weiter entfernt, muss irgendwann mal Ursachenforschung betrieben werden. Monate- oder gar jahrelange Frustration schlägt sich nicht zuletzt wegen des Frustessens auf die Gesundheit nieder.

 

Im Personal Training musste ich auch oftmals erst mit der Zeit erkennen, dass jemand Essstörungen durch seine Emotionalität bekommen hat. Einigen ist das schon klar, sobald sie zu mir kommen, was den Prozess der Veränderung wesentlich schneller vorantreiben lässt. Das Problem daran ist aber sehr häufig, dass ich erst mit der Zeit erkennen kann, wie groß die emotionalen Probleme wirklich sind. Denn je heftiger emotionale Gefühle das Essverhalten steuern, desto wichtiger ist die zusätzliche Betreuung durch einen Psychologen.

Ich kann also als Personal Trainer nur bedingt darauf eingehen. Was zwar schon sehr schade ist, aber es sind in diesem Fachgebiet nunmal andere Menschen die Experten, nicht wir Personal Trainer. Dennoch kann ein Personal Trainer helfen, sofern er sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Das fängt schon damit an, dass sich mit der Zeit ein vertrauensvolles Verhältnis aufbaut, das aber von Familie und Freundeskreis bzw. Arbeitsplatz abgekoppelt ist. Somit werden gewisse Probleme nur zwischen einem Klienten und mir angesprochen und angegangen – Schamgefühle oder ähnliches können dann meist weniger auftreten.

 

Zu dem Thema ist auch zu sagen, dass emotionales Essen nichts mit Disziplin zu tun hat. Deshalb hilft da auch kein Ernährungsplan, sondern wie meiner Meinung nach bei allen Menschen, nur ein individuelles Ernährungskonzept, das nicht auf Verboten baut, sondern auf Bedürfnisse und alltägliche Gegebenheiten eingeht.

 

Hast du erkannt, dass du betroffen bist? Dann hilft nur der Schritt nach vorne!

Melde dich bei mir und lass uns das gemeinsam und behutsam zum Guten verändern! Sich wohlfühlen soll kein unerreichbarer Zustand sein.

 

 

 

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Die Momente, in denen ich merke, dass ich das Richtige mache

omar-t.de Personal Trainer München - Die Momente, in denen ich merke, dass ich das Richtige mache

Es gibt Momente in meinem Arbeitsalltag, die besonders herausstechen. Trainingseinheiten und Gespräche, oder Nachrichten von Klienten, die mir zeigen, dass Personal Training mehr als nur ein Job ist. Es ist eine Berufung, die ich eher durch Zufall kennengelernt, aber schnell auch lieben gelernt habe.

 

Die Momente, in denen ich merke, dass ich das Richtige mache, sind ganz unterschiedliche.

Mal begleite ich eine Klientin von der Unsportichkeit und Undiszipliniertheit, hin zu einer unglaublichen Disziplin und vor allem Freude am Sporttreiben und bekomme dafür so viel Dankbarkeit, dass ich selbst unendliche Dankbarkeit verspüre. Freude der Klientin, wenn ich zum Training vorbeikomme, Freude über das Training selbst, Freude über jedes erreichte Ziel und so viel Dankbarkeit für meine Begleitung, Motivation und Ratschläge...

Mal sind es aber auch so Dinge wie die Sorgen eines Klienten verschwinden zu lassen – und wenn das nur für einen Moment geht. Die Schulterschmerzen und Rückenprobleme des Klienten sind langfristig weggegangen, das ist das Eine. Aber das Andere ist die Zeit mit mir im Personal Training, in der der Klient über seine Sorgen erzählen und sich ruig mal auskotzen kann. Ein offenes Ohr und harte Trainingseinheiten ergeben einen anderen, einen viel positiveren Eindruck von der Person nach dem Training, als davor.

Oder mal war ich mit einer Klientin regelmäßig Laufen, weil sie einfach raus musste. Natürlich entwickelt man auch beim Laufen eine gewisse Routine. Eine Routine, die zwar gut tut, aber eben nichts besonderes ist. Doch draußen passiert eben doch mehr als in geschlossenen Räumen, in denen sie sich meistens aufhält. Und so liefen wir schon mal spontan den Olympiaberg rauf, um die Farben des Sonnenuntergangs über unserem schönen München zu bewundern. Ich, der sowieso viel draußen ist, war zwar auch fasziniert, doch für die Klientin war es so schön, dass sie sich „weigerte“ weiter zu laufen. Sie wollte den Augenblick genießen. Einen Augenblick, der ohne dem Training mit mir nie stattgefunden hätte.

 

Es gibt natürlich noch mehr Geschichten und Momente. Aber allein diese drei Klienten bzw. Momente zeigen mir, warum ich Personal Trainer bin und es noch lange bleiben werde. Ich möchte den Menschen helfen, ihnen neue Ansichten über Sport aufzeigen und sie auf ihrem Weg zu mehr Zufriedenheit durch körperliche Gesundheit und geistige Ausgeglichenheit begleiten. Und wenn ich eben jene Momente meiner Klienten miterleben darf, dann macht mich das selbst immer wieder aufs neue Glücklich.

 

 

Ps.: ich habe natürlich die Klientin den Sonnenuntergang genießen lassen! Nichts ist schöner und wichtiger, als das Glück des Moments tief in sich verspüren zu können, sich dessen bewusst zu machen und glücklich wieder in den Alltag zurück zu kehren.

 

 

 

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Unabhängigkeit im Personal Training

omar-t.de Personal Trainer München - Unabhängigkeit im Personal Training

Mit diesem Text will ich nochmal unterstreichen, wie wichtig es mir ist, im Personal Training unabhängig zu sein – und auch warum.

 

Viele Firmen und Anbieter irgendwelcher – hauptsächlich – Nahrungsergänzungsmittel haben mich schon kontaktiert, um mit mir zusammen zu arbeiten. Meist waren die Anbieter und Angebote eher dubios und deren Vertriebsstrategie sah verdächtig nach einem Schneeballsystem aus. Alle wollten sie, dass ich ihr ach so tolles Produkt an meine Klienten weiter verkaufe. Doch daraus wurde nie etwas.

 

Denn was alle gleich hatten, war deren Überzeugung, dass alle Menschen ihre Produkte brauchen würden und sie selbst für jeden Individualisten eine Lösung parat hätten. Aber ein solches Geschäftsmodell ist für mich als Personal Trainer von Grund auf falsch. Ich biete eine wirklich individuelle Dienstleistung an und da passt so etwas nicht in mein Konzept.

Außerdem möchte ich einfach nicht an eine Marke oder Unternehmen gebunden sein. Individuelle Probleme brauchen individuelle Lösungen!

Warum sollte ich für ein paar Euro Zuverdienst meinen Klienten etwas andrehen, was ihnen keinen Mehrwert in Bezug auf das Ziel gibt, für das sie eine Zusammenarbeit mit mir (einem individuellen Dienstleister) eingegangen sind? Dazu kommt auch noch, dass ich mit meinem Motto „sportlich bewusst leben“ auch für ein ganzheitliches Konzept stehe, das die Lösung komplexer Probleme nicht mittels eines einfachen Produkts schaffen will und kann.

Am Ende nehmen Klienten nicht wegen eines Superfod-Smoothies, oder sonstigen Pulvern ab, sondern wegen ihres neuen Wissens, ihrer Disziplin und Motivation. Und auch nur das ist es, was sie langfristig in ihren Zielen erfolgreich sein lässt.

 

Ich empfehle in meinem Personal Training lediglich einzelne Produkte, von denen ich selbst überzeugt bin und bisher auch nur solche, die ich selbst schon ausprobiert habe. Dabei gebe ich meinen Klienten allerdings immer zu verstehen, dass diese Produkte nur zur Unterstützung dienen, nicht aber die Disziplin harter Arbeit ersetzen. Dem Klienten steht es dann aber eben auch frei, wann, wie viel und wie lange er diese Produkte kaufen und konsumieren möchte.

 

Ein Personal Trainer ist Spezialist und Motivator, kein Zaubertrank Verkäufer!

 

 

 

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Magersucht als Fitnesslifestyle

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Der Begriff Skinny hat sich in der Fitnessbranche schon längst etabliert. Auch wenn es jetzt vermehrt heißt „Strong is the new Skinny“, hat sich eigentlich nicht viel verändert. Denn im Prinzip geht es nur darum, den Körperfettanteil so gering wie nur möglich zu halten. Dass bei beidem dadurch die Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird, ist den meisten dennoch egal. Denn auch wenn die Muskeln den Körper formen und einen nicht magersüchtig aussehen lassen, sind dennoch die gleichen Verhaltensweisen zu erkennen. Auf das Essen wird extremst geschaut, damit bloß keine Kalorie zu viel im Magen landet. Lieber isst man einen Happen weniger, um den Körperfettanteil auf nahezu Null zu senken. Mit Diäten wie der Shred-Diät, versuchen zur Zeit immer mehr Menschen massiv an Körperfett abzubauen, aber im Gegenzug Muskelmasse zu erhalten bzw. aufzubauen. Bei diesem Lifestyle entwickelt sich aber das Hobby bzw. der Freizeitsport zu einem Zwang, der sich durch den ganzen Tag und damit durch alle Bereiche des Lebens zieht.

 

Als Personal Trainer hat man dann auch schon mal mit Menschen zu tun, die durch soziale Medien oder Zeitschriften beeinflusst wurden und wenn auch nur unterbewusst, aber dennoch an solch ein Ideal des Körperbaus denken und festhalten. Es ist dann meine erste Aufgabe, diese Menschen nicht nur von ihren übertriebenen Zielen abzubringen, sondern auch, sie trotzdem nicht zu verprellen und als Klienten zu gewinnen. Oft steckt mehr hinter dem Wunsch perfekt auszusehen, als nur der reine Gedanke ans Äußerliche. Als Personal Trainer bin ich somit nicht nur Trainer, sondern auch (Life-) Coach, der erkennen muss, was die Intention(en) hinter einem Ziel ist. Genauso, wie ich erkennen bzw. herausfinden muss, warum ein Klient bestimmte Dinge nicht so umsetzt wie besprochen.

Auch ist es in der fortlaufenden Trainings- und Zielsetzung immer eine Gratwanderung, den Klienten progressiv von Ziel zu Ziel zu begleiten, aber ohne übertriebene Erwartungen zu wecken. Zumindest ist es meiner Meinung nach nicht gut, als Personal Trainer Perfektion zu fordern und Perfektionismus zu fördern, sondern das Personal Training als einen Moment des bewussten Umgangs mit sich selbst und dem eigenen Leben zu verstehen.

 

Der Spaß, das Erkennen der eigenen Potentiale (übertragbar auch auf alle anderen Lebensbereiche), sowie die Zeit, in der sich der Klient nur auf sich konzentriert, in der sich eine andere Person nur um ihn kümmert, das ist das was für mich Personal Training ausmacht. Oder anders ausgedrückt, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit meiner Klienten stehen im Mittelpunkt. Und dazu passt Stress in jeglicher Hinsicht, ob während des Trainings, oder von den Trainingszielen ausgehend, nicht rein. Deshalb auch mein Motto:

„sportlich bewusst leben“  Omar T – Personal Training München

 

 

 

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Mein Marathonerlebnis 2014

omar-t.de Blog Personal Trainer München - Mein Marathonerlebnis 2014

Heute vor 4 Jahren habe ich am München Marathon teilgenommen. Denke ich an diese Zeit zurück, bin ich immer wieder über meine Leistung erstaunt. Denn ohne lange Vorbereitung, als noch Angestellter in Vollzeit und ohne mein Krafttraining zu vernachlässigen, habe ich meine erhoffte Zielzeit sogar übertroffen.

 

Jetzt aber der Reihe nach.

Ich habe mich für dir Teilnahme am Marathon entschieden, weil ich schon Erfahrungen in der Halbmarathon Distanz gesammelt habe und der Marathon nun mal die Königsdisziplin für jeden Freizeitläufer ist. Also habe ich mal in meinem Laufbuch geblättert und nach einem Trainingsplan gesucht, der für mich in meiner damaligen Situation sowohl zeitlich, als auch körperlich (wegen dem jahrelangen Krafttraining) möglich erschien. Zudem hatte ich ja auch meine Erfahrung aus den Halbmarathon Läufen und den Richtwert anhand der Halbmarathon Zeiten, um zu entscheiden, welche Zeit ich laufen will.

Ich entschied mich für den Trainingsplan, der mich in 10 Wochen fit für die 42,2 Kilometer mit einer Zielzeit von 3 Stunden und 45 Minuten machen sollte. Der Trainingsplan bestand aus 4 Läufen in der Woche. 2 Wochen hatten Distanzen von je einem 30 und einem 32 Kilometer Lauf und in einer Woche ein gesamtes Laufvolumen von sogar 71 Kilometer. Die Vorbereitung war also eher kurz, aber knackig und auch nur zu schaffen, wenn man vorher schon ein Trainingsvolumen von mindestens 35 Kilometern pro Woche hatte.

 

Am Marathon Tag selbst empfand ich mich als vollkommen gesund und fit und wollte unbedingt meine Zeit schaffen. Die Aufregung war genauso groß wie die Freude und somit habe ich die gefühlt überschüssige Energie für ein ausgiebiges Aufwärmprogramm genutzt – wobei das bei der Kälte morgens im Oktober auch bitter nötig war.
Dann ging´s endlich los. Tempo halten war angesagt, nicht von der Masse leiten lassen und zu schnell werden. Jeden Kilometer habe ich die Zeit gestoppt, um immer nur kurze Zeiten auf meiner Uhr zu sehen (den psychologischen „Trick“ dachte ich mir mal bei einem Halbmarathon aus). Mit den Kilometern kam aber immer mehr das Gefühl, dass das mein Tag werden sollte. Kilometer um Kilometer machte ich etliche Sekunden gut und fühlte mich selbst nach der Hälfte der Strecke noch immer topfit. Und das gute an dem Marathon in München ist ja, dass erst im letzten Drittel die Strecke interessant wird, weil sie erst dort durch die Innenstadt führt, wo nicht nur die schöne Architektur von den Qualen ablenkt, sondern auch die vielen Zuschauer am Rande der Straßen. Und so lies ich mich ca. ab Kilometer 27 von anfänglichen Schwächeanzeichen noch leicht ablenken, was sich aber im Verlauf noch ändern sollte. Ab Kilometer 32 wurd´s nämlich langsam wirklich hart und Ablenkung durch Beobachtung wurde immer mehr zur größten und schwierigsten Aufgabe. Denn die Beine liefen noch ohne Schmerzen, aber der Kopf sagte, dass es langsam genug sei. Doch ab Kilometer 37 wurde es wirklich hart. Die Beine schmerzten, der Kopf spielte nicht mehr mit und alles um mich herum wurde mir scheissegal. Das gut Zureden brachte nur was für 2 Sekunden, ehe sich das „gib doch auf, alles schmerzt“ wieder durchsetzte. Aber genau in diesen letzten 5 Kilometer half mir der Trick mit der Uhr. Denn ich wollte unbedingt meine Zeit halten und die etlichen gewonnenen Sekunden der ersten Hälfte nicht hergeben. Also galt jetzt nur noch eins: Zielzeit je Kilometer halten. All die Schmerzen waren egal, der Kopf war leer und die Augen schauten immer wieder auf die Uhr, während der Köper wie in Trance versetzt nichts mehr spürend nur noch eine Richtung kannte: zum Ziel.

Das Olympiastadion zu sehen, war dann (ca. einen Kilometer vor dem Ziel) das schönste überhaupt. Als dann noch die Musik aus dem Stadion dazu kam, war alles wie vergessen. Der Einlauf durch das Marathontor und die letzte Runde durch dieses geschichtsträchtige Stadion...

...Atemberaubend!

Im Ziel angekommen musste ich mich schon beinahe konzentrieren, um zu begreifen, was da passiert ist. Mein Kopf war leer und mein Körper verlangte erst mal nur nach Kohlenhydraten und Wasser.
Erst als ich die Treppen zum Stadionausgang hinaufging, wurde mir bewusst, dass ich es geschafft habe und plötzlich kamen mir die Tränen einfach so aus den Augen gekullert. Einen derartigen Ausbruch von Glückshormonen kannte ich bis dahin auch noch nicht.

Zu Hause angekommen gab´s neben einer riesigen Portion Nudeln auch die Ergebnisse im Internet zu bestaunen. Statt der 3:45 Std., brauchte ich sogar nur 3:31 Std. - besser konnte es nicht laufen!

 

 

 

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