Warum Personal Training „so viel“ kostet (Fortsetzung)

omar-t.de Personal Trainer München - Warum Personal Training „so viel“ kostet (Fortsetzung)

Im ersten Teil habe ich vor allem aufgezählt, welche Kosten auf einen selbstständigen Personal Trainer zukommen und warum ein Personal Training deshalb nicht billig sein kann und darf.

In diesem Text möchte ich noch auf zwei weitere Punkte eingehen. Der erste betrifft mich als Personal Trainer, der andere Punkt geht darauf ein, warum du dir diesen „teuren Spaß“ gönnen solltest.

 

Früher habe ich auch nach dem Prinzip des Mengenrabatts verdient: Wer mehr Stunden auf einmal bezahlt hat, bekam dementsprechend Vergünstigungen. Das führte dazu, dass einige meinten, sie kaufen doch gleich 50 Stunden auf ein mal und sparen sich auf die Stunde gerechnet noch mehr, als bei einer 10er Karte. Und ich? Ich bin auf solche Deals eingegangen. Ein Fehler!

Aber warum? Ich dachte, dass ich so die Klienten länger binden kann und auch sofort viel Geld bekomme. Das aber war völlig falsch gedacht! Die Kundenbindung entsteht nicht durch Angebote, sondern durch eine qualitative Arbeit meinerseits und die persönliche Bindung zwischen dem Klienten und mir. Und viel Geld war das zwar in diesem Moment schon, aber nur in diesem Moment. Denn auf die Stunden gerechnet, war es ein Ausverkauf meiner Lebenszeit zum Dumpinglohn.

Die Idee des Mengenrabatts kommt aus der verarbeitenden Industrie, als es diese durch den Fortschritt der Technik schaffte, einen Überfluss zu produzieren. Aber ich verkaufe keine Ware, die ich im Überfluss herstellen kann, sondern eine Dienstleistung auf Zeit. Diese Zeit aber kann ich nicht produzieren und schon gar nicht im Überfluss. Ich habe wie alle anderen, genau 24 Stunden am Tag an Zeit zur Verfügung, die ich mir einteilen kann – nicht mehr und nicht weniger. Also muss ich diese befristete Zeit zu einem guten Preis verkaufen, da ich nicht mehr Zeit produzieren kann, um sie dann bei Bedarf in großen Mengen billiger zu verkaufen.

 

Der andere Punkt wird auch oft wahnsinnig unterschätzt. Wenn du dich für ein Personal Training entscheidest, entscheidest du dich für dich und deine Bedürfnisse. In dieser Zeit geschieht so viel Gutes, dass das ein Investment in dein gesamtes Leben und dein Wohlbefinden ist. Was hab ich nicht schon gesagt bekommen, wie toll sich das Leben wieder anfühlt, wenn der Körper fit und schmerzfrei ist...

Wie viel Geld sind manche bereit in materielle Dinge zu investieren, von denen sie am Ende eher noch gesundheitlichen Schaden nehmen?! Eine Stunde Personal Training in der Woche kann dir so viel Wohlbefinden bringen, dass damit kein Fernseher und kein noch so luxuriöses Auto mithalten kann! Den Wert deiner eigenen Gesundheit in finanziellen Zahlen zu bemessen, ist absurd und doch kann es dir auch klar machen, wie viel Geld du dagegen im Leben für Luxusgüter und -beschäftigungen ausgibst (ständig (teuer) Essen gehen, in der Stadt ein Auto besitzen, statt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, überteuerte Luxusgüter kaufen,...). Klar, wer das Geld hat, kann es für alles ausgeben was schön und vielleicht auch teuer ist. Aber wenn du das Geld nicht so locker sitzen hast, dann überlege dir, was wirklich im Leben zählt und ob teure Konsumgüter die Schmerzen und Einschränkungen eines ungesunden Lebensstils wirklich Wert sind!?

 

 

 

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Was hast du aus der Coronazeit gemacht?

omar-t.de - Personal Training München - Was hast du aus der Coronapause gemacht

Krisen kann man nutzen, oder nicht. Dieses mal war es erst eine gesundheitliche Krise, erst später auch eine wirtschaftliche noch dazu. Deshalb haben plötzlich auch so viele Sport getrieben und frisch gekocht. Doch ist die Frage, was hast du daraus gemacht und wie läuft es bis jetzt?

 

Das mit dem Sport hat sich für viele nach nur wenigen Wochen wieder erledigt. Das mit dem frisch Kochen noch schneller. Erst waren die Parks voll und die Onlineshops für Fitnesstools und -klamotten ausverkauft, doch schon bald erhöhte sich die Zahl der Registrierungen bei einem bekannten Lieferdienst um über 300 Prozent innerhalb eines Monats. Danach waren auch die Parks nicht mehr so voller laufenden und sonst wie sportelnden Menschen.

 

Bis auf das Kochen verhielt es sich für mich sogar ähnlich. Anfangs noch viel Krafttraining im Freien betrieben, dann zu Hause und in den letzten zwei Wochen gar nicht mehr. Nur das Laufen habe ich bis zum Schluss durchgezogen, da es natürlich immer noch das Selbe war wie vor dem Lockdown auch. Mein Krafttraining im Gym mit dem Eisen habe ich allerdings schmerzlich vermisst!

 

Trotzdem war es nicht nur das. Ich habe versucht das beste aus der Situation zu machen und den Hype um einen möglichst guten gesundheitlichen Zustand auszunutzen. Das hieß unter anderem: Online-Training präsenter bewerben, Werbebudget wieder erhöhen, nachdem ich es vor Corona auf Null reduziert habe und Klienten mit Trainingstools beliefern, (wer bis dahin keins hatte, um ein gutes Training weiterhin zu ermöglichen, sowie,) um sie bei Laune zu halten, auch wenn das Personal Training nicht so stattfinden konnte wie gewohnt.

Zudem half es mir nochmal mit einem anderen Blick auf meine Finanzen und generell auf mein Leben zu schauen. Schließlich ist das meine erste Krise als Selbstständiger und somit überdenke ich alles zweimal, um sowohl für die nächste Krise besser gewappnet, als auch auf den Aufschwung besser vorbereitet zu sein.

 

Die Ideen und Überlegungen behalte ich für mich. Aber vielleicht ist dieser Text trotzdem ein kleiner Anstupser für dich...

 

Ich war jedenfalls bisher fast jeden Tag im Fitnessstudio, weil es mich so gepackt hat und ich so motiviert bin! Ich musste bisher auch noch keinen Cent aus meinen Ersparnissen entnehmen und habe weitere Ideen angefangen umzusetzen, um bald mit nicht allzu großem Aufwand weitere Einnahmequellen zu haben, die mir zukünftig mehr finanzielle Freiheiten, aber vor allem auch Sicherheiten bieten sollen. Und dennoch ist Geld nicht alles, sondern es steht immer noch an erster Stelle: Das Leben genießen!

 

 

„Umstände sind nicht verantwortlich für uns, wir sind verantwortlich für die Umstände!“

 

 

 

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Warum Personal Training „so viel“ kostet

omar-t.de Personal Trainer München - Warum Personal Training „so viel“ kostet

Du fragst dich, warum das Personal Training „so viel“ kostet? Dann lies bitte diesen Blogeintrag, der gar nicht mal so vieler Worte bedarf.

 

Los geht es schon mal damit, dass selbstständige grundsätzlich für alles selbst bezahlen müssen. Das fängt an mit der Krankenkasse, verschiedener Versicherungen (die auch für die Arbeit unerlässlich sind) und der eigenen Absicherung für die Rente. Dazu kommen Krankheitstage, die immer mit einkalkuliert werden müssen. Diese werden bei uns selbstständigen nämlich nicht bezahlt, außer man versichert sich extra für diese Tage. Andere Fehltage, an denen kein Geld aktiv verdient werden kann, sind Urlaubstage. Genauso wie bei krankheitsbedingten „Fehltagen“, sind auch bei Urlaubstagen Fixkosten und eventuelle weitere Kosten zu tragen. Dazu kommt natürlich, dass ein Urlaub erst recht Geld verschlingt. Zu den ständigen Fixkosten zählt auch die Miete plus Nebenkosten, die gerade in den Großstädten einen erheblichen Anteil ausmacht. Und auch nicht gerade günstig (und das, obwohl wir in Deutschland im Vergleich tatsächlich niedrige Preise haben,) sind natürlich die Lebensmittel. Gegessen werden muss immer und damit ist auch hier ein höherer Durchschnittsbetrag als weiteren Fixkostenbeitrag miteinzukalkulieren. Freizeitaktivitäten sind ebenfalls zu bedenken und je nachdem wie unternehmungslustig man ist, kann auch das ordentlich ins Geld gehen (und Zeit kosten, in der kein Geld verdient wird). Zu guter Letzt kommen auch noch die ganzen anderen Wartungs- und Anschaffungskosten, sowie andere Fixkosten hinzu, zu denen als erstes so simple Dinge wie die Kleidung, oder das Smartphone/Laptop zuzüglich der Telefon- bzw. Internetkosten zählen.

Jetzt noch zur Arbeit selbst, denn auch die kostet Geld: Anfahrtskosten (und die Zeit, die die An- und Abfahrten in Anspruch nehmen), Arbeitsmaterialien, Miete fürs Fitnessstudio (egal, ob es das eigene ist, oder man sich in ein Fitnessstudio einmietet) und Weiterbildungsmaßnahmen. Das alles kostet ebenfalls Geld und gerade Weiterbildungen können mal gerne sehr teuer sein.

 

Das sind so einige Kosten, die mir gerade auf die Schnelle einfallen. Ich bin mir sicher, dir fallen bestimmt noch weitere Dinge ein, die bezahlt werden müssen. Und natürlich darf auch nicht vergessen werden, dass immer Geld beiseite gelegt werden muss, um auf unerwartete Lebensveränderungen zumindest finanziell sorgenfrei reagieren zu können.

Allein die hier aufgezählten Kostenfaktoren sind so hoch, dass ein Personal Training für 20, 40, oder 50 Euro pro Stunde den wirtschaftlichen Bankrott des Trainers bedeuten.

 

 

 

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So habe ich das Laufen lieben gelernt

omar-t.de Personal Trainer München - So habe ich das Laufen lieben gelernt

 Der erste Absatz mag manche vielleicht etwas verwundern, aber auch als Personal Trainer hat man nicht alles von klein auf gemacht. Und auch ein Personal Trainer kann das Gefühl gut aus eigener Erfahrung kennen, sich zu irgend etwas überreden zu müssen. Lies einfach selbst, wie ich zum Laufen gekommen bin:

 

Immer wieder sagte ich mir, ich muss auch was für meine Ausdauer tun. Also nahm ich mir immer wieder vor Laufen zu gehen. Nie aber wurde etwas daraus. Die Liste der Ausreden war lang, bis ich mich doch dafür entschieden hab, wenigstens 2 mal die Woche nach dem Kraftsport für 30 Minuten auf´s Laufband zu gehen. Die Entscheidung fällte ich aber nicht irgendwann unter Tags, sondern als ich im Fitnessstudio war und mir wieder einmal sagte, ich muss mehr für meine Ausdauer tun. Also ging ich einfach direkt auf´s Laufband und legte los.

Die Entschlossenheit ab jetzt 2 mal die Woche Laufen zu gehen, wich der Langeweile auf dem Laufband. Trotz Fernseher war mir nach 20 Minuten schon so langweilig, dass ich es kaum noch aushielt und statt den vorgenommenen 30, insgesamt nur 25 Minuten absolvierte – und das zähneknirschend. Das ging insgesamt 3 mal gut. Am geplanten vierten Tag kam es aber anders.

 

3 Tage reichten, um zumindest eine kleine Eingewöhnung ans Laufen zu bekommen. Doch noch einen Tag auf dem Laufband würde ich nicht mehr schaffen. Diese Langeweile hielt ich nicht mehr aus. Ich ging mit dem festen Willen nach Hause, heute es mal draußen zu versuchen. Also schnell nach Hause und rein in die alten Straßenschuhe.

So bin ich am 1. November 2011 (das Datum war reiner Zufall) einfach losgelaufen. Es war kein gutes Wetter an diesem Tag. Es regnete leicht, aber beständig. Die Bäume hatten ihre Blätter überwiegend verloren, nur noch wenige braune und gelbe hingen noch an ihren Ästen. Eine Jahreszeit, die ich bis zu diesem Tag ausschließlich hasste. Aber das änderte sich an diesem Tag.

Die kühle Luft war ideal zum Laufen, durch den Regen war ich fast allein an der Isar. Und obwohl ich die kargen Bäume im Spätherbst nicht mag, erfreute ich mich an ihnen. Die Natur auf diese Art und Wiese (also beim Laufen) zu entdecken, empfand ich als aufregend neu und es war für meinen Kopf noch besser, als ihn im Fitnessstudio freibekommen zu wollen. Vom Alltag abschalten bekam eine damals noch völlig neue Bedeutung für mich.

Ich bin zwar bis heute kein Freund von schlechtem Wetter, aber auch aus diesem Wetter seinen Nutzen ziehen zu können, das ist mir bis dahin nicht in den Sinn gekommen. So lief ich an diesem Tag die ankommende Winterdepression weg und kaufte mir noch am selben Abend meine ersten Laufschuhe.

 

Heute – 8 Jahre und 1 Monat später – kann ich sagen, ich habe mehrere Wettläufe hinter mir und bin sogar Personal Trainer geworden. Neben dem ursprünglichen Grund, mehr für meine Ausdauer zu tun, ist seit dem Tag ein weiterer hinzugekommen: Die Natur zu genießen, egal welches Wetter gerade ist.

 

Mein Tipp für dich: Lass es ruhig angehen. Erst mal einfach nur raus und laufen, so lange du Lust hast. Ohne Druck, irgend eine Distanz oder Zeit schaffen zu müssen. Lass Handy und Uhr zu Hause und genieße lieber die Zeit für dich, ohne Stress von außen – einfach die Umgebung auf dich wirken lassen. Das ist meiner Meinung nach die beste Motivation, es wieder tun zu wollen.

 

 

 

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Emotionales Essen

omar-t.de Personal Trainer München - Emotionales Essen

Ein viel zu unterschätzter Grund warum viele zunehmen ist emotionales Essen. Fühlt man sich schlecht oder gelangweilt, fangen viele an unkontrolliert zu essen um damit einem negativen Gefühl zu entfliehen. Dabei spielen verschiedenste Ursachen eine Rolle, aber fast nie ist es den Betroffenen anfangs klar, dass eben genau das emotionale Essen mit der größte Fehler ist, den sie begehen.

Wer die Ursache nicht erkennt, kann sie nicht ändern. Natürlich ist es nicht leicht in einer Krise auf Ursachenforschung zu gehen. Man möchte sich lieber zurückziehen, fühlt sich schlecht und sucht Trost. Aber wenn sich der Auslöser zeitlich immer weiter entfernt, muss irgendwann mal Ursachenforschung betrieben werden. Monate- oder gar jahrelange Frustration schlägt sich nicht zuletzt wegen des Frustessens auf die Gesundheit nieder.

 

Im Personal Training musste ich auch oftmals erst mit der Zeit erkennen, dass jemand Essstörungen durch seine Emotionalität bekommen hat. Einigen ist das schon klar, sobald sie zu mir kommen, was den Prozess der Veränderung wesentlich schneller vorantreiben lässt. Das Problem daran ist aber sehr häufig, dass ich erst mit der Zeit erkennen kann, wie groß die emotionalen Probleme wirklich sind. Denn je heftiger emotionale Gefühle das Essverhalten steuern, desto wichtiger ist die zusätzliche Betreuung durch einen Psychologen.

Ich kann also als Personal Trainer nur bedingt darauf eingehen. Was zwar schon sehr schade ist, aber es sind in diesem Fachgebiet nunmal andere Menschen die Experten, nicht wir Personal Trainer. Dennoch kann ein Personal Trainer helfen, sofern er sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Das fängt schon damit an, dass sich mit der Zeit ein vertrauensvolles Verhältnis aufbaut, das aber von Familie und Freundeskreis bzw. Arbeitsplatz abgekoppelt ist. Somit werden gewisse Probleme nur zwischen einem Klienten und mir angesprochen und angegangen – Schamgefühle oder ähnliches können dann meist weniger auftreten.

 

Zu dem Thema ist auch zu sagen, dass emotionales Essen nichts mit Disziplin zu tun hat. Deshalb hilft da auch kein Ernährungsplan, sondern wie meiner Meinung nach bei allen Menschen, nur ein individuelles Ernährungskonzept, das nicht auf Verboten baut, sondern auf Bedürfnisse und alltägliche Gegebenheiten eingeht.

 

Hast du erkannt, dass du betroffen bist? Dann hilft nur der Schritt nach vorne!

Melde dich bei mir und lass uns das gemeinsam und behutsam zum Guten verändern! Sich wohlfühlen soll kein unerreichbarer Zustand sein.

 

 

 

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