16 Jahre – mein halbes Leben!

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Auf den Tag genau 16 Jahre trainiere ich schon im Fitnessstudio. Das ist nun mein halbes Leben! Und das kannst du auch wörtlich nehmen. Denn der Kraftsport ist mein halbes Leben geworden. Mehrmals die Woche und das fast durchgehend trainiere ich jetzt schon. Bis auf eine 3 Monate lange Verletzungspause, habe ich auch trotz Lockdown nie länger pausiert. Wenn es wie jetzt nicht im Gym geht, dann eben draußen.

 

16 Jahre, davon 5 als hauptberuflicher Personal Trainer...

Meine Leidenschaft habe ich in der Zeit zum Beruf gemacht. Mit Kraftsport lässt sich so viel positives verbinden, dass ich genau das alles auch weitergeben möchte. Diese Leidenschaft hätte sich ohne die vielen guten Begleiterscheinungen niemals so stark ausgeprägt, wie sie heute ist.

Sport an sich ist für mich so wichtig geworden, weil er mich zu dem macht was ich bin. Ich treibe seit Jahren immer morgens Sport und starte somit komplett anders in den Tag als ohne. Er macht mich zum Menschen und nicht wie so viele andere zur wandelnden Mumie, die sich mit viel Kaffee durch den Tag zu retten versucht. Nach dem Sport ist alles wie es sein soll: Ich bin wach, geistig und körperlich fit und im Tag angekommen. Mein Hormonhaushalt und der Stoffwechsel sind ebenfalls ausgeglichen und in Fahrt gekommen. Nun kann der Tag so richtig starten und ich kann mich voll und ganz auf das Personal Training mit meinen Klienten fokussieren!

 

Wer weiß, wie lange ich diesen Sport noch ausführen werde und wie ich ihn in Zukunft noch gestalten werde. Aber in einem bin ich mir sehr sicher: ich werde diesen Sport wohl noch sehr lange machen und hoffe als Personal Trainer noch vielen Menschen damit helfen zu können!

 

 

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Warum ich nur ungern online Personal Trainings gebe

omar-t.de Personal Trainer München - Warum ich nur ungern online Personal Trainings gebe

Ein Personal Training ist die wohl individuellste Dienstleistung die es gibt. Viele Faktoren gilt es zu beachten, immer wieder können und werden neue Probleme, aber auch Ziele von Klienten auftreten. Jeder Mensch ist also ganz individuell zu betreuen und das macht ein Personal Training auch so komplex. Wenn ich einen Menschen nicht kenne, muss ich ihn also erst mal kennenlernen. Das geht aber in dem Umfang wie es im Personal Training gebraucht wird nicht über einen Fragebogen, oder einem Kennenlerngespräch. Zwar nutze auch ich diese beiden Methoden um einen Klienten kennenzulernen, aber damit habe ich nur einen Grundstein gelegt. Das gesamte Fundament für eine Zusammenarbeit wird erst in den darauffolgenden Trainingseinheiten gebildet. Und da spreche ich nicht von Wochen, sondern von Monaten. Denn nur wer den anderen Mensch wirklich kennt und versteht, kann auch wirklich helfen.

Das heißt nicht, dass ich es nicht schaffe innerhalb von Wochen Trainingserfolge zu erzielen. Das ist meist auch keine Kunst. Die Kunst ist es aber, die wahren Ursachen hinter Problemen oder auch Wünschen zu kennen. Und dazu die passenden Hebel zu finden, für eine echte Veränderung hin zum gewünschten Ziel. Zudem gewisse Mechanismen anschaulich und leicht verständlich aufzuzeigen und diese abzuschaffen und neue einzuführen.

 

Aber wie soll das Online gehen? Online wird keine ernsthafte Bindung und damit ein ernsthaftes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Eben genau das, was ja das Fundament bildet. Wie soll ich so jemals herausfinden was die wahren Ursachen von Problemen sind, wenn ich die Person weder live vor mir im Raum sehen und körperlich Analysieren kann, noch durch eine sichergestellte Zweisamkeit (was nur geht, wenn zwei Menschen zusammen in einem Raum sind, in dem sich beide wohl fühlen und eine vertrauliche Atmosphäre herrscht) auch psychisch bzw. seelisch kann?

Online ist beides nicht möglich. Ich kann weder in 3D sehen, wie sich die Person im Raum bewegt, steht usw.. Noch kann die Person wissen, ob neben dem im Bildschirm sichtbaren Bereich, nicht doch jemand ist und heimlich zusieht. Auch wenn ich es zu Coronazeiten nicht mache, macht es doch sonst so viel aus, jemandem schon bei der Begrüßung die Hand zu reichen. Auch sich gemeinsam in den Trainingsraum zu begeben, um gemeinsam eine schöne, angenehme und für beide Seiten erfolgreiche Trainingseinheit zu erleben hat seinen elementaren Anteil an einem guten Personal Training. Und auch gerade dann, wenn ich zu den Klienten nach Hause komme und in ihrem privaten Heim willkommen geheißen werde. Das schafft vertrauen, genauso wie nicht zuletzt auch das Anfassen, um die Körperhaltung zu verbessern, oder Hilfestellung zu geben.

 

Ich könnte jetzt sicher noch weiter ausholen, aber das ist ja nicht der Zweck dieses Blogeintrags. Ich glaube, du kannst jetzt meine Meinung zum Onlinecoaching besser verstehen und hast andererseits auch nochmal etwas mehr Einblick in meine Arbeit als Personal Trainer bekommen. Andere Personal Trainer mögen das anders sehen und auch der Mainstream wird immer weiter in Richtung Digitalisierung gehen. Dennoch ist und bleibt das analoge 1:1 Training für mich essenziell. Dass man aber mal auf ein online PT ausweichen muss, ist auch okay. Denn Online ist dann doch besser als eine zu lange Trainingspause und man freut sich umso mehr auf ein Wiedersehen ohne Bildschirm.

 

 

 

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Warum Personal Training „so viel“ kostet (Fortsetzung)

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Im ersten Teil habe ich vor allem aufgezählt, welche Kosten auf einen selbstständigen Personal Trainer zukommen und warum ein Personal Training deshalb nicht billig sein kann und darf.

In diesem Text möchte ich noch auf zwei weitere Punkte eingehen. Der erste betrifft mich als Personal Trainer, der andere Punkt geht darauf ein, warum du dir diesen „teuren Spaß“ gönnen solltest.

 

Früher habe ich auch nach dem Prinzip des Mengenrabatts verdient: Wer mehr Stunden auf einmal bezahlt hat, bekam dementsprechend Vergünstigungen. Das führte dazu, dass einige meinten, sie kaufen doch gleich 50 Stunden auf ein mal und sparen sich auf die Stunde gerechnet noch mehr, als bei einer 10er Karte. Und ich? Ich bin auf solche Deals eingegangen. Ein Fehler!

Aber warum? Ich dachte, dass ich so die Klienten länger binden kann und auch sofort viel Geld bekomme. Das aber war völlig falsch gedacht! Die Kundenbindung entsteht nicht durch Angebote, sondern durch eine qualitative Arbeit meinerseits und die persönliche Bindung zwischen dem Klienten und mir. Und viel Geld war das zwar in diesem Moment schon, aber nur in diesem Moment. Denn auf die Stunden gerechnet, war es ein Ausverkauf meiner Lebenszeit zum Dumpinglohn.

Die Idee des Mengenrabatts kommt aus der verarbeitenden Industrie, als es diese durch den Fortschritt der Technik schaffte, einen Überfluss zu produzieren. Aber ich verkaufe keine Ware, die ich im Überfluss herstellen kann, sondern eine Dienstleistung auf Zeit. Diese Zeit aber kann ich nicht produzieren und schon gar nicht im Überfluss. Ich habe wie alle anderen, genau 24 Stunden am Tag an Zeit zur Verfügung, die ich mir einteilen kann – nicht mehr und nicht weniger. Also muss ich diese befristete Zeit zu einem guten Preis verkaufen, da ich nicht mehr Zeit produzieren kann, um sie dann bei Bedarf in großen Mengen billiger zu verkaufen.

 

Der andere Punkt wird auch oft wahnsinnig unterschätzt. Wenn du dich für ein Personal Training entscheidest, entscheidest du dich für dich und deine Bedürfnisse. In dieser Zeit geschieht so viel Gutes, dass das ein Investment in dein gesamtes Leben und dein Wohlbefinden ist. Was hab ich nicht schon gesagt bekommen, wie toll sich das Leben wieder anfühlt, wenn der Körper fit und schmerzfrei ist...

Wie viel Geld sind manche bereit in materielle Dinge zu investieren, von denen sie am Ende eher noch gesundheitlichen Schaden nehmen?! Eine Stunde Personal Training in der Woche kann dir so viel Wohlbefinden bringen, dass damit kein Fernseher und kein noch so luxuriöses Auto mithalten kann! Den Wert deiner eigenen Gesundheit in finanziellen Zahlen zu bemessen, ist absurd und doch kann es dir auch klar machen, wie viel Geld du dagegen im Leben für Luxusgüter und -beschäftigungen ausgibst (ständig (teuer) Essen gehen, in der Stadt ein Auto besitzen, statt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, überteuerte Luxusgüter kaufen,...). Klar, wer das Geld hat, kann es für alles ausgeben was schön und vielleicht auch teuer ist. Aber wenn du das Geld nicht so locker sitzen hast, dann überlege dir, was wirklich im Leben zählt und ob teure Konsumgüter die Schmerzen und Einschränkungen eines ungesunden Lebensstils wirklich Wert sind!?

 

 

 

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Was hast du aus der Coronazeit gemacht?

omar-t.de - Personal Training München - Was hast du aus der Coronapause gemacht

Krisen kann man nutzen, oder nicht. Dieses mal war es erst eine gesundheitliche Krise, erst später auch eine wirtschaftliche noch dazu. Deshalb haben plötzlich auch so viele Sport getrieben und frisch gekocht. Doch ist die Frage, was hast du daraus gemacht und wie läuft es bis jetzt?

 

Das mit dem Sport hat sich für viele nach nur wenigen Wochen wieder erledigt. Das mit dem frisch Kochen noch schneller. Erst waren die Parks voll und die Onlineshops für Fitnesstools und -klamotten ausverkauft, doch schon bald erhöhte sich die Zahl der Registrierungen bei einem bekannten Lieferdienst um über 300 Prozent innerhalb eines Monats. Danach waren auch die Parks nicht mehr so voller laufenden und sonst wie sportelnden Menschen.

 

Bis auf das Kochen verhielt es sich für mich sogar ähnlich. Anfangs noch viel Krafttraining im Freien betrieben, dann zu Hause und in den letzten zwei Wochen gar nicht mehr. Nur das Laufen habe ich bis zum Schluss durchgezogen, da es natürlich immer noch das Selbe war wie vor dem Lockdown auch. Mein Krafttraining im Gym mit dem Eisen habe ich allerdings schmerzlich vermisst!

 

Trotzdem war es nicht nur das. Ich habe versucht das beste aus der Situation zu machen und den Hype um einen möglichst guten gesundheitlichen Zustand auszunutzen. Das hieß unter anderem: Online-Training präsenter bewerben, Werbebudget wieder erhöhen, nachdem ich es vor Corona auf Null reduziert habe und Klienten mit Trainingstools beliefern, (wer bis dahin keins hatte, um ein gutes Training weiterhin zu ermöglichen, sowie,) um sie bei Laune zu halten, auch wenn das Personal Training nicht so stattfinden konnte wie gewohnt.

Zudem half es mir nochmal mit einem anderen Blick auf meine Finanzen und generell auf mein Leben zu schauen. Schließlich ist das meine erste Krise als Selbstständiger und somit überdenke ich alles zweimal, um sowohl für die nächste Krise besser gewappnet, als auch auf den Aufschwung besser vorbereitet zu sein.

 

Die Ideen und Überlegungen behalte ich für mich. Aber vielleicht ist dieser Text trotzdem ein kleiner Anstupser für dich...

 

Ich war jedenfalls bisher fast jeden Tag im Fitnessstudio, weil es mich so gepackt hat und ich so motiviert bin! Ich musste bisher auch noch keinen Cent aus meinen Ersparnissen entnehmen und habe weitere Ideen angefangen umzusetzen, um bald mit nicht allzu großem Aufwand weitere Einnahmequellen zu haben, die mir zukünftig mehr finanzielle Freiheiten, aber vor allem auch Sicherheiten bieten sollen. Und dennoch ist Geld nicht alles, sondern es steht immer noch an erster Stelle: Das Leben genießen!

 

 

„Umstände sind nicht verantwortlich für uns, wir sind verantwortlich für die Umstände!“

 

 

 

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Warum Personal Training „so viel“ kostet

omar-t.de Personal Trainer München - Warum Personal Training „so viel“ kostet

Du fragst dich, warum das Personal Training „so viel“ kostet? Dann lies bitte diesen Blogeintrag, der gar nicht mal so vieler Worte bedarf.

 

Los geht es schon mal damit, dass selbstständige grundsätzlich für alles selbst bezahlen müssen. Das fängt an mit der Krankenkasse, verschiedener Versicherungen (die auch für die Arbeit unerlässlich sind) und der eigenen Absicherung für die Rente. Dazu kommen Krankheitstage, die immer mit einkalkuliert werden müssen. Diese werden bei uns selbstständigen nämlich nicht bezahlt, außer man versichert sich extra für diese Tage. Andere Fehltage, an denen kein Geld aktiv verdient werden kann, sind Urlaubstage. Genauso wie bei krankheitsbedingten „Fehltagen“, sind auch bei Urlaubstagen Fixkosten und eventuelle weitere Kosten zu tragen. Dazu kommt natürlich, dass ein Urlaub erst recht Geld verschlingt. Zu den ständigen Fixkosten zählt auch die Miete plus Nebenkosten, die gerade in den Großstädten einen erheblichen Anteil ausmacht. Und auch nicht gerade günstig (und das, obwohl wir in Deutschland im Vergleich tatsächlich niedrige Preise haben,) sind natürlich die Lebensmittel. Gegessen werden muss immer und damit ist auch hier ein höherer Durchschnittsbetrag als weiteren Fixkostenbeitrag miteinzukalkulieren. Freizeitaktivitäten sind ebenfalls zu bedenken und je nachdem wie unternehmungslustig man ist, kann auch das ordentlich ins Geld gehen (und Zeit kosten, in der kein Geld verdient wird). Zu guter Letzt kommen auch noch die ganzen anderen Wartungs- und Anschaffungskosten, sowie andere Fixkosten hinzu, zu denen als erstes so simple Dinge wie die Kleidung, oder das Smartphone/Laptop zuzüglich der Telefon- bzw. Internetkosten zählen.

Jetzt noch zur Arbeit selbst, denn auch die kostet Geld: Anfahrtskosten (und die Zeit, die die An- und Abfahrten in Anspruch nehmen), Arbeitsmaterialien, Miete fürs Fitnessstudio (egal, ob es das eigene ist, oder man sich in ein Fitnessstudio einmietet) und Weiterbildungsmaßnahmen. Das alles kostet ebenfalls Geld und gerade Weiterbildungen können mal gerne sehr teuer sein.

 

Das sind so einige Kosten, die mir gerade auf die Schnelle einfallen. Ich bin mir sicher, dir fallen bestimmt noch weitere Dinge ein, die bezahlt werden müssen. Und natürlich darf auch nicht vergessen werden, dass immer Geld beiseite gelegt werden muss, um auf unerwartete Lebensveränderungen zumindest finanziell sorgenfrei reagieren zu können.

Allein die hier aufgezählten Kostenfaktoren sind so hoch, dass ein Personal Training für 20, 40, oder 50 Euro pro Stunde den wirtschaftlichen Bankrott des Trainers bedeuten.

 

 

 

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