Die Momente, in denen ich merke, dass ich das Richtige mache

omar-t.de Personal Trainer München - Die Momente, in denen ich merke, dass ich das Richtige mache

Es gibt Momente in meinem Arbeitsalltag, die besonders herausstechen. Trainingseinheiten und Gespräche, oder Nachrichten von Klienten, die mir zeigen, dass Personal Training mehr als nur ein Job ist. Es ist eine Berufung, die ich eher durch Zufall kennengelernt, aber schnell auch lieben gelernt habe.

 

Die Momente, in denen ich merke, dass ich das Richtige mache, sind ganz unterschiedliche.

Mal begleite ich eine Klientin von der Unsportichkeit und Undiszipliniertheit, hin zu einer unglaublichen Disziplin und vor allem Freude am Sporttreiben und bekomme dafür so viel Dankbarkeit, dass ich selbst unendliche Dankbarkeit verspüre. Freude der Klientin, wenn ich zum Training vorbeikomme, Freude über das Training selbst, Freude über jedes erreichte Ziel und so viel Dankbarkeit für meine Begleitung, Motivation und Ratschläge...

Mal sind es aber auch so Dinge wie die Sorgen eines Klienten verschwinden zu lassen – und wenn das nur für einen Moment geht. Die Schulterschmerzen und Rückenprobleme des Klienten sind langfristig weggegangen, das ist das Eine. Aber das Andere ist die Zeit mit mir im Personal Training, in der der Klient über seine Sorgen erzählen und sich ruig mal auskotzen kann. Ein offenes Ohr und harte Trainingseinheiten ergeben einen anderen, einen viel positiveren Eindruck von der Person nach dem Training, als davor.

Oder mal war ich mit einer Klientin regelmäßig Laufen, weil sie einfach raus musste. Natürlich entwickelt man auch beim Laufen eine gewisse Routine. Eine Routine, die zwar gut tut, aber eben nichts besonderes ist. Doch draußen passiert eben doch mehr als in geschlossenen Räumen, in denen sie sich meistens aufhält. Und so liefen wir schon mal spontan den Olympiaberg rauf, um die Farben des Sonnenuntergangs über unserem schönen München zu bewundern. Ich, der sowieso viel draußen ist, war zwar auch fasziniert, doch für die Klientin war es so schön, dass sie sich „weigerte“ weiter zu laufen. Sie wollte den Augenblick genießen. Einen Augenblick, der ohne dem Training mit mir nie stattgefunden hätte.

 

Es gibt natürlich noch mehr Geschichten und Momente. Aber allein diese drei Klienten bzw. Momente zeigen mir, warum ich Personal Trainer bin und es noch lange bleiben werde. Ich möchte den Menschen helfen, ihnen neue Ansichten über Sport aufzeigen und sie auf ihrem Weg zu mehr Zufriedenheit durch körperliche Gesundheit und geistige Ausgeglichenheit begleiten. Und wenn ich eben jene Momente meiner Klienten miterleben darf, dann macht mich das selbst immer wieder aufs neue Glücklich.

 

 

Ps.: ich habe natürlich die Klientin den Sonnenuntergang genießen lassen! Nichts ist schöner und wichtiger, als das Glück des Moments tief in sich verspüren zu können, sich dessen bewusst zu machen und glücklich wieder in den Alltag zurück zu kehren.

 

 

 

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