Magersucht als Fitnesslifestyle

omar-t.de Personal Trainer München - Magersucht als Fitnesslifestyle

Der Begriff Skinny hat sich in der Fitnessbranche schon längst etabliert. Auch wenn es jetzt vermehrt heißt „Strong is the new Skinny“, hat sich eigentlich nicht viel verändert. Denn im Prinzip geht es nur darum, den Körperfettanteil so gering wie nur möglich zu halten. Dass bei beidem dadurch die Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird, ist den meisten dennoch egal. Denn auch wenn die Muskeln den Körper formen und einen nicht magersüchtig aussehen lassen, sind dennoch die gleichen Verhaltensweisen zu erkennen. Auf das Essen wird extremst geschaut, damit bloß keine Kalorie zu viel im Magen landet. Lieber isst man einen Happen weniger, um den Körperfettanteil auf nahezu Null zu senken. Mit Diäten wie der Shred-Diät, versuchen zur Zeit immer mehr Menschen massiv an Körperfett abzubauen, aber im Gegenzug Muskelmasse zu erhalten bzw. aufzubauen. Bei diesem Lifestyle entwickelt sich aber das Hobby bzw. der Freizeitsport zu einem Zwang, der sich durch den ganzen Tag und damit durch alle Bereiche des Lebens zieht.

 

Als Personal Trainer hat man dann auch schon mal mit Menschen zu tun, die durch soziale Medien oder Zeitschriften beeinflusst wurden und wenn auch nur unterbewusst, aber dennoch an solch ein Ideal des Körperbaus denken und festhalten. Es ist dann meine erste Aufgabe, diese Menschen nicht nur von ihren übertriebenen Zielen abzubringen, sondern auch, sie trotzdem nicht zu verprellen und als Klienten zu gewinnen. Oft steckt mehr hinter dem Wunsch perfekt auszusehen, als nur der reine Gedanke ans Äußerliche. Als Personal Trainer bin ich somit nicht nur Trainer, sondern auch (Life-) Coach, der erkennen muss, was die Intention(en) hinter einem Ziel ist. Genauso, wie ich erkennen bzw. herausfinden muss, warum ein Klient bestimmte Dinge nicht so umsetzt wie besprochen.

Auch ist es in der fortlaufenden Trainings- und Zielsetzung immer eine Gratwanderung, den Klienten progressiv von Ziel zu Ziel zu begleiten, aber ohne übertriebene Erwartungen zu wecken. Zumindest ist es meiner Meinung nach nicht gut, als Personal Trainer Perfektion zu fordern und Perfektionismus zu fördern, sondern das Personal Training als einen Moment des bewussten Umgangs mit sich selbst und dem eigenen Leben zu verstehen.

 

Der Spaß, das Erkennen der eigenen Potentiale (übertragbar auch auf alle anderen Lebensbereiche), sowie die Zeit, in der sich der Klient nur auf sich konzentriert, in der sich eine andere Person nur um ihn kümmert, das ist das was für mich Personal Training ausmacht. Oder anders ausgedrückt, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit meiner Klienten stehen im Mittelpunkt. Und dazu passt Stress in jeglicher Hinsicht, ob während des Trainings, oder von den Trainingszielen ausgehend, nicht rein. Deshalb auch mein Motto:

„sportlich bewusst leben“  Omar T – Personal Training München

 

 

 

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