Materialismus beim Sport - Kleidung

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Funktionelle Kleidung wohin das Auge reicht. Selbst Discounter hauen fast im Wochentakt Angebote raus, die vor allem auf der Welle des Fitnesshype mitschwimmen. Auch wenn es mittlerweile ganz gute Kleidung auch zu günstigen Preisen gibt, stehe ich diesem Trend trotzdem skeptisch gegenüber.

 

Gründe sind vor allem,...

...dass der Kauf von funktioneller Kleidung nicht automatisch bedeutet, dass man jetzt erst recht durchstartet und stetig und diszipliniert trainiert. Wer das von seiner Kleidung abhängig macht, macht schon einen ersten großen Fehler.

 

...dass man keine funktionelle Kleidung braucht um Sport zu treiben. Eine normale Baumwolljogginghose und ein Baumwollshirt bringen es genauso. Lediglich wer Laufen geht, sollte auf ein gutes Schuhwerk achten. Ansonsten kann fast jeder Sport auch ohne funktionelle Kleidung betrieben werden.

 

...dass funktionelle Kleidung nicht vor Eventualitäten schützt. Was ist, wenn du Laufen gehen willst und es regnet? Dann wirst du auch mit teurer funktioneller Kleidung nass. Auch bei Kälte nützt dir funktionelle Kleidung nicht so viel wie du denkst. Wer sich bewegt wird so oder so nass durch den Schweiß, auch wenn die Kleidung die Feuchtigkeit nach außen trägt. Wenn du also bei Kälte draußen abkühlst, wirst du krank. So ist es egal, was du an hast, nur dass Sportkleidung weniger wiegt als Baumwollkleidung.

 

...dass Fitnessstudio und Park zudem auch kein Catwalk sein sollten. Dein Trainingsziel steht im Vordergrund und nicht dein Outfit. Du treibst Sport für dich, nicht für andere!

 

Und klar gibt es auch Gründe die dafür sprechen. Ob es die Motivation ist, weil man sich eventuell doch mit dem Kauf spezifischer Kleidung dazu bringt was zu machen, oder weil man Leistungssportler ist und gewisse Kleidungsstücke unterstützend wirken. Aber Fakt ist, dass man sich eben von vielem Ablenken lassen kann, auch davon, nicht die passende Kleidung zu haben. Wer sie dann hat, macht nicht automatisch mehr Sport. Ausreden wie „habe keine gescheiten Klamotten“ oder andere sind am Ende nur Ausweichmanöver, das Workout ausfallen zu lassen. Frage dich also was du wirklich machen willst und fokussiere dich darauf. Wenn du dann wirklich mit Disziplin dahinter bist, dann kannst du auch entsprechende Kleidung für diese Sportart kaufen.

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