Frauen an die Hanteln!

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Viele Frauen fürchten sich davor, Krafttraining zu betreiben. Stattdessen machen sie lieber Yoga, gehen laufen oder machen leichte Übungen an Geräten. Die Gründe sind vielfältig: Sie haben Angst schnell zu viel Muskelmasse aufzubauen, ihren Gelenken zu schaden oder denken immer noch, dass sie im Freihantelbereich nichts zu suchen haben. Klar gibt es leider noch die (skeptischen) Blicke einiger Männer, doch an den Anblick haben auch die sich schon gewöhnt. Außerdem macht das Workout mit Freihanteln sehr viel mehr Spaß als an Geräten.

 

Training mit Gewichten kostet deinem Körper sehr viel Energie. Es verbraucht zwar nicht direkt mehr Energie als die meisten Ausdauersportarten, hat aber langfristige Auswirkungen auf die Fettverbrennung. Je größer der Muskelanteil am gesamten Körpergewicht, desto mehr Kalorien verbrennst du auch in Ruhephasen. Ausdauersport baut nur relativ wenig Muskelmasse auf, weshalb dieser Effekt hierbei kaum eine Rolle spielt.

 

Als Frau solltest so trainieren, dass du deine Trainingsziele erreichst. Es geht nicht darum den Männern nachzuahmen, sondern wie jeder gute männliche Kraftsportler auch, ein eigenes Ziel zu definieren und das (auch) über den Kraftsport zu erreichen. Im Übrigen werden Bauch, Beine, Po und Arme nicht dadurch gestrafft, dass mit leichten Gewichten irgendwie rumhantiert wird, sondern bestimmte Muskeln aufgebaut und dadurch die Körperstellen geformt werden.

Im Spitzensport hat es sich inzwischen durchgesetzt, neben der Ausdauer auch immer die Kraft zu trainieren, egal ob Männer oder Frauen.

 

Angst vor Testosteronschüben oder rasantem Muskelwachstum brauchst du auch nicht zu haben. Testosteron wird zwar auch bei Frauen gebildet, schüttet der weibliche Körper aber trotz intensiven Trainings dennoch sehr viel weniger als bei Männern aus. Viele bekommen trotz harten Trainings sogar gar keine sichtbaren Muskeln, sondern sehen einfach nur definiert aus. Aber niemals bekommen Frauen Muskelberge wie Männer. Die, die große Muskeln bekommen, sind entweder genetisch dafür veranlagt und trainieren sehr hart, oder nehmen Substanzen wie Testosteron oder Anabolika.

Durch den Kraftsport wirst du auch mehr Kraft im Alltag haben, was eine falsche Haltung beim tragen schwerer Lasten und die dadurch resultierenden Schmerzen erheblich verringert. Ebenso entlastet eine starke Rückenmuskulatur die Bandscheiben und man ist weitaus weniger von Schmerzen im Rücken und Nacken geplagt.

 

Osteoporose ist insbesondere für Frauen nach der Menopause ein Problem. Infolgedessen nimmt die Dichte der Knochen ab, wodurch Knochenbrüche häufiger auftreten und die Körperhaltung immer schlechter wird. Dieser Vorgang kann jedoch mithilfe von regelmäßigem Krafttraining effektiv verlangsamt werden - Ausdauertraining wie Schwimmen oder Radfahren reicht dazu nicht aus.

 

In den Stunden nach dem Krafttraining fühlen sich viele Trainierende - Männer wie Frauen - aktiver und energiegeladener. Wer regelmäßig trainiert, kann natürlich häufiger von diesem angenehmen Effekt profitieren und fühlt sich auf Dauer gesünder und einfach fit. Das positive Körpergefühl überträgt sich auch auf andere Bereiche und sorgt für mehr Ausgeglichenheit und Selbstbewusstsein.

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