Gesundheitsrisiko Übergewicht

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Übergewicht oder Fettleibigkeit gilt als chronische Gesundheitsstörung und zu den wichtigen Ursachen bedeutsamer Folgeerkrankungen wie etwa Bluthochdruck, Verkalkung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung), Zuckerkrankheit vom Typ 2, Krebs, sowie verschiedener orthopädischer und psychischer Leiden. Etwa fünf Prozent aller Gesundheitsausgaben in den Industrieländern sind auf Adipositas und ihre Folgen zurückzuführen. Vor allem in den Industriestaaten nimmt der Anteil Übergewichtiger beständig zu: Rund zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland haben Übergewicht, davon sind etwa 20 Prozent fettleibig.

Ursachen dafür sind meist eine Kombination aus genetischer Veranlagung und ungesundem Lebensstil.

 

Genetische Veranlagung

Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass der Body Mass Index (BMI) von jungen Erwachsenen stark mit dem der Eltern vergleichbar ist. Während der BMI bei adoptierten Kindern stärker von ihren Adoptiveltern abwich, war er dem der biologischen Eltern weitaus ähnlicher. Studien weisen im Zusammenhang mit der genetischen Veranlagung auch auf ein möglicherweise gesteigertes Hungergefühl hin. Hierbei spielen vermutlich bestimmte Hirnregionen und speziell der Hypothalamus eine Rolle, denn dort befinden sich sowohl das Esszentrum als auch das Sättigungszentrum.

 

Kindheit

Auchzwischen Bewegungsmangel in jungen Jahren sowie Übergewicht und daraus resultierenden Folgeerkrankungen im weiteren Lebensverlauf lässt sich ein Zusammenhang herstellen. Meistens übernehmen Menschen schon im Kleinkindalter falsche Angewohnheiten durch das Beobachten der Eltern. Dann führt persönlicher Stress oder Frustsituationen – etwa nach Trennungen – zu Frustessen. Essen wird dann zur Ersatzbefriedigung, zum Ausgleich nicht erfüllter Bedürfnisse oder verdrängter Gefühle oder zum stummen Protest. Mütter und Väter trösten Kinder mit Essen oder wollen sie damit beruhigen.

 

Falsche Ernährung

In der modernen Leistungsgesellschaft begünstigen Faktoren wie Zeitdruck oder rasch verfügbares Fastfood ungesunde Essgewohnheiten. Wir essen dann schnell mal zwischendurch und unbewusst, was sich negativ auf die Auswahl der Lebensmittel auswirkt. Leere Kalorien nennt man solche, die massig in vielenSpeisen oder Getränken sind, uns aber nicht satt machen. Eine Kaffeekreation wie eine Chocolate Latte (400 kalorien) oder mal zwei kleine Cheeseburger (600 Kalorien) machen nicht satt, werden aber von vielen zwischendurch mal verzehrt. Dazu konsumieren viele noch einiges an Weißmehl und zuckerhaltigen Getränke.

 

Erkrankungen

Zu den unmittelbar spürbaren körperlichen Beschwerden übergewichtiger oder adipöser Menschen zählen vor allem fehlende Ausdauer und schnelle Ermüdung, verbunden mit starkem Schwitzen und Kurzatmigkeit. Durch die Gewichtszunahme kommt es zu einer allgemein eingeschränkten Beweglichkeit und oft zu Schmerzen in Wirbelsäule, Hüfte und den Knien sowie durch die vermehrte Belastung zu einem erhöhten Risiko für Gelenkverschleiß (Arthrose).

 

Zu den Erkrankungen, die für die Entstehung einer Adipositas ursächlich sein können, zählen zum Beispiel Essstörungen, die zu exzessiven Essanfällen mit einer übermäßigen Energiezufuhr führen können.

Selten kann eine Adipositas Folge von Erkrankungen des Hormonsystems sein, wie etwa einer Unterfunktion der Schilddrüse. Als mögliche Ursache wird auch das Cushing-Syndrom genannt, bei dem ein zu hoher Cortisolspiegel im Blut infolge von Medikamenten oder einer Überproduktion in den Nebennieren vorliegt.

 

- Bluthochdruck

Bluthochdruck ist die häufigste Begleiterkrankung von Adipositas. Studien belegen einen klaren Zusammenhang zwischen steigendem BMI und vermehrtem Auftreten von Bluthochdruck. Erhöhter Blutdruck wiederum ist ein Risikofaktor für eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die auch die Herzkranzgefäße treffen kann (koronare Herzkrankheit).

 

- Koronare Herzkrankheit

Mit zunehmendem BMI steigt das Risiko für eine Verkalkung der Herzkranzgefäße deutlich an. Ebenso das Herzinfarkt-Risiko. Natürlich spielen auch andere Risikofaktoren, wie erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit und Nikotinkonsum eine Rolle.

 

- Diabetes-Typ-2

Meist vor allem dem schlechten Essen verschuldet kommt es zur Zuckerkrankheit. Wenn der Körper über Jahre zu oft am Tag höhere Mengen an Einfachzuckern bekommt, wird er irgendwann Insulinresistent – der Blutzuckerspiegel bleibt konstant auf einem zu hohen Niveau. Wer Fettleibig ist, erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Diabetes-Typ-2 erheblich.

 

- Krebserkrankungen

Studien belegen einen Zusammenhang zwischen steigendem Körpergewicht und vermehrtem Auftreten von Krebs. Bei Frauen geht es dabei vor allem um Gebärmutter-, Gebärmutterhals-, Eierstockkrebs oder Brustkrebs nach den Wechseljahren. Bei Männern spielen hier vor allem Darm- und Prostatakrebs eine Rolle. Das höhere Krebsrisiko resultiert wahrscheinlich aus Veränderungen bestimmter Hormone infolge der Fettleibigkeit.

 

- Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln

Durch das schwere Gewicht werden Gelenke (vor allem die Knie) stark belastet. Folge: Arthrose. Bei den Knien ist dann primär die einzige Behandlungsmöglichkeit abzunehmen.

Durch den Bewegungsmangel adipöser Menschen werden Muskeln zunehmend schwächer und an etlichen Stellen verkürzt. Das wiederum lasst Bänder und Sehnen stärker belasten. Gerade Sehnen und Bänder werden durch den Bewegungsmangel steif - das Verletzungs- und Entzündungsrisiko steigt. Durch verkürzte und versteifte Muskeln, Sehnen und Bänder entstehen dazu noch Fehlstellungen der Extremitäten.

 

- Psychosoziale Leiden

Folgen des Übergewichts können ein vermindertes Selbstwertgefühl, Ängstlichkeit und Depressionen sein. Der seelische Druck, den die Betroffene empfinden, kann wiederum zu neuen Essattacken führen. Essen soll dann entlastend und tröstend wirken, doch damit geraten adipöse Menschen in einen Teufelskreis.

 

- Weitere Folgeerkrankungen

Zu den häufigsten und wichtigsten Folgeerkrankungen der Adipositas werden außerdem Fettstoffwechselstörungen, Schlaganfall, das mit nächtlichen Atemaussetzern verbundene Schlafapnoe-Syndrom, Gicht, Gallensteine, gynäkologische Probleme bei Frauen (Harninkontinenz, Unfruchtbarkeit, Geburtskomplikationen) sowie Störungen der Potenz bei Männern gezählt.

Übergewicht oder Fettleibigkeit gilt als chronische Gesundheitsstörung und zu den wichtigen Ursachen bedeutsamer Folgeerkrankungen wie etwa Bluthochdruck, Verkalkung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung), Zuckerkrankheit vom Typ 2, Krebs, sowie verschiedener orthopädischer und psychischer Leiden. Etwa fünf Prozent aller Gesundheitsausgaben in den Industrieländern sind auf Adipositas und ihre Folgen zurückzuführen. Vor allem in den Industriestaaten nimmt der Anteil Übergewichtiger beständig zu: Rund zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland haben Übergewicht, davon sind etwa 20 Prozent fettleibig.

Ursachen dafür sind meist eine Kombination aus genetischer Veranlagung und ungesundem Lebensstil.


Genetische Veranlagung

Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass der Body Mass Index (BMI) von jungen Erwachsenen stark mit dem der Eltern vergleichbar ist. Während der BMI bei adoptierten Kindern stärker von ihren Adoptiveltern abwich, war er dem der biologischen Eltern weitaus ähnlicher. Studien weisen im Zusammenhang mit der genetischen Veranlagung auch auf ein möglicherweise gesteigertes Hungergefühl hin. Hierbei spielen vermutlich bestimmte Hirnregionen und speziell der Hypothalamus eine Rolle, denn dort befinden sich sowohl das Esszentrum als auch das Sättigungszentrum.


Kindheit

Auchzwischen Bewegungsmangel in jungen Jahren sowie Übergewicht und daraus resultierenden Folgeerkrankungen im weiteren Lebensverlauf lässt sich ein Zusammenhang herstellen. Meistens übernehmen Menschen schon im Kleinkindalter falsche Angewohnheiten durch das Beobachten der Eltern. Dann führt persönlicher Stress oder Frustsituationen – etwa nach Trennungen – zu Frustessen. Essen wird dann zur Ersatzbefriedigung, zum Ausgleich nicht erfüllter Bedürfnisse oder verdrängter Gefühle oder zum stummen Protest. Mütter und Väter trösten Kinder mit Essen oder wollen sie damit beruhigen.


Falsche Ernährung

In der modernen Leistungsgesellschaft begünstigen Faktoren wie Zeitdruck oder rasch verfügbares Fastfood ungesunde Essgewohnheiten. Wir essen dann schnell mal zwischendurch und unbewusst, was sich negativ auf die Auswahl der Lebensmittel auswirkt. Leere Kalorien nennt man solche, die massig in vielenSpeisen oder Getränken sind, uns aber nicht satt machen. Eine Kaffeekreation wie eine Chocolate Latte (400 kalorien) oder mal zwei kleine Cheeseburger (600 Kalorien) machen nicht satt, werden aber von vielen zwischendurch mal verzehrt. Dazu konsumieren viele noch einiges an Weißmehl und zuckerhaltigen Getränke.


Erkrankungen

Zu den unmittelbar spürbaren körperlichen Beschwerden übergewichtiger oder adipöser Menschen zählen vor allem fehlende Ausdauer und schnelle Ermüdung, verbunden mit starkem Schwitzen und Kurzatmigkeit. Durch die Gewichtszunahme kommt es zu einer allgemein eingeschränkten Beweglichkeit und oft zu Schmerzen in Wirbelsäule, Hüfte und den Knien sowie durch die vermehrte Belastung zu einem erhöhten Risiko für Gelenkverschleiß (Arthrose).


Zu den Erkrankungen, die für die Entstehung einer Adipositas ursächlich sein können, zählen zum Beispiel Essstörungen, die zu exzessiven Essanfällen mit einer übermäßigen Energiezufuhr führen können.

Selten kann eine Adipositas Folge von Erkrankungen des Hormonsystems sein, wie etwa einer Unterfunktion der Schilddrüse. Als mögliche Ursache wird auch das Cushing-Syndrom genannt, bei dem ein zu hoher Cortisolspiegel im Blut infolge von Medikamenten oder einer Überproduktion in den Nebennieren vorliegt.


- Bluthochdruck

Bluthochdruck ist die häufigste Begleiterkrankung von Adipositas. Studien belegen einen klaren Zusammenhang zwischen steigendem BMI und vermehrtem Auftreten von Bluthochdruck. Erhöhter Blutdruck wiederum ist ein Risikofaktor für eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die auch die Herzkranzgefäße treffen kann (koronare Herzkrankheit).


- Koronare Herzkrankheit

Mit zunehmendem BMI steigt das Risiko für eine Verkalkung der Herzkranzgefäße deutlich an. Ebenso das Herzinfarkt-Risiko. Natürlich spielen auch andere Risikofaktoren, wie erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit und Nikotinkonsum eine Rolle.


- Diabetes-Typ-2

Meist vor allem dem schlechten Essen verschuldet kommt es zur Zuckerkrankheit. Wenn der Körper über Jahre zu oft am Tag höhere Mengen an Einfachzuckern bekommt, wird er irgendwann Insulinresistent – der Blutzuckerspiegel bleibt konstant auf einem zu hohen Niveau. Wer Fettleibig ist, erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Diabetes-Typ-2 erheblich.


- Krebserkrankungen

Studien belegen einen Zusammenhang zwischen steigendem Körpergewicht und vermehrtem Auftreten von Krebs. Bei Frauen geht es dabei vor allem um Gebärmutter-, Gebärmutterhals-, Eierstockkrebs oder Brustkrebs nach den Wechseljahren. Bei Männern spielen hier vor allem Darm- und Prostatakrebs eine Rolle. Das höhere Krebsrisiko resultiert wahrscheinlich aus Veränderungen bestimmter Hormone infolge der Fettleibigkeit.


- Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln

Durch das schwere Gewicht werden Gelenke (vor allem die Knie) stark belastet. Folge: Arthrose. Bei den Knien ist dann primär die einzige Behandlungsmöglichkeit abzunehmen.

Durch den Bewegungsmangel adipöser Menschen werden Muskeln zunehmend schwächer und an etlichen Stellen verkürzt. Das wiederum lasst Bänder und Sehnen stärker belasten. Gerade Sehnen und Bänder werden durch den Bewegungsmangel steif - das Verletzungs- und Entzündungsrisiko steigt. Durch verkürzte und versteifte Muskeln, Sehnen und Bänder entstehen dazu noch Fehlstellungen der Extremitäten.


- Psychosoziale Leiden

Folgen des Übergewichts können ein vermindertes Selbstwertgefühl, Ängstlichkeit und Depressionen sein. Der seelische Druck, den die Betroffene empfinden, kann wiederum zu neuen Essattacken führen. Essen soll dann entlastend und tröstend wirken, doch damit geraten adipöse Menschen in einen Teufelskreis.


- Weitere Folgeerkrankungen

Zu den häufigsten und wichtigsten Folgeerkrankungen der Adipositas werden außerdem Fettstoffwechselstörungen, Schlaganfall, das mit nächtlichen Atemaussetzern verbundene Schlafapnoe-Syndrom, Gicht, Gallensteine, gynäkologische Probleme bei Frauen (Harninkontinenz, Unfruchtbarkeit, Geburtskomplikationen) sowie Störungen der Potenz bei Männern gezählt.

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