5 Gründe gegen das Laufen mit Pulsuhr

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Auch wenn viele auf das Messen der Herzfrequenz schwören, gibt doch auch einige Gründe, warum man auch mal die Pulsuhr bei Seite legen kann. Hier sind mal 5 Gründe.

 

1. Lernen auf den Körper zu hören

Über die Hälfte der ungeübten Läufer können ihr Tempo nicht richtig einschätzen. Das führt dann zu einem Übertraining bzw. bringt nicht den Erfolg, den sie sich wünschen. Viele meinen sie laufen nicht zu schnell, denn sie könnten noch schneller laufen wenn sie wollten, auch wenn sie bereits außer Atem sind. Dass sie aber bereits zu schnell unterwegs sind, wissen sie nicht. Was mit der Atmung anfängt, hört bei Schmerzen und Unwohlsein auf. Denn wer sich nicht mit seinem Körper auseinandersetzt, setzt ihn Belastungen aus, die langfristig der Gesundheit schaden werden.

 

2. Abschalten statt Piepsen und ständige Kontrolle

Im Teufelskreis der ständigen Selbstoptimierung können viele auch in der Freizeit nicht mal mehr Abschalten. Einerseits muss nicht jedes Training bis zur absoluten Erschöpfung getrieben werden. Andererseits sollte das Training mal genutzt werden, wieder auf sich zu schauen, satt die Psyche weiter zu belasten. Wer ständiges auf die Pulsuhr schaut und das Piepsen hört, wird eher wenig in den Körper hinein hören oder auch mal die Gedanken schweifen lassen.

 

3. Manchmal ist mehr möglich

Es gibt Tage, an denen ist mehr möglich, als man vorher gedacht hätte. Wenn man sich dann strikt an die vorgegebenen Werte der Herzfrequenz hält, versäumt man auch mal einen Trainingsvorsprung. Denn an manchen Tagen ist man von der Psyche und Fitness einfach gut drauf. Warum also nicht mal mehr Gas geben?

Aber auch umgekehrt ist möglich, dass der Körper eher mal eine ruhigere Einheit braucht, man sich aber durch das Training quält, weil die Pulsuhr aufgrund der voreingestellten Minimalfrequenz immer wieder durch Piepsen nervt. Die Gesundheit geht immer vor!

 

4. Maximalpuls muss immer wieder neu bestimmt werden

Eine ordentliche Bedienung eines Herzfrequenzmessers bedarf der Eingabe des individuellen Maximalpuls. Dieser kann sich aber sowohl bei Anfängern, als auch bei einer Wettkampfvorbereitung ständig ändern. Um also wirklich optimal zu trainieren - und dafür ist die Pulsuhr da -, muss alle paar Wochen ein neuer Test durchgeführt werden. Wer aber macht das schon?

 

5. Störungen bei Wettkämpfen

Wenn viele Menschen nebeneinander laufen, kann es zu Störungen kommen. Diese sind nur mit Pulsuhren zu vermeiden, die codierte Signale senden. Doch die kosten häufig sehr viel Geld und sind eher für Profis geeignet. Deshalb ist auch hier wieder mein Rat, die Wettkampfvorbereitung nicht (nur) über die Messung der Herzfrequenz zu gestalten.

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